Die quellenkritischen Fragen sind umfangsreich, da jedes anschaulich gemachte Objekt detailliert beschrieben werden muss, um glaubwürdig zu sein. Ein historisches Milieu auf korrekte Weise zu zeigen und es gleichzeitig so lebendig zu präsentieren, dass es Tätigkeiten und Leben beschreibt, ist folglich die große Herausforderung. Die Auswahl der Tatsachen erfordert Genauigkeit, da wir durchgehend Probleme betreffs des Platzes und der Kosten beachten müssen. Jedes Objekt hat eigentlich sein eigenes Preisbild.
Die Aufgabe war, ein so genaues Bild des Klosters wie möglich zu erstellen. Das Projekt ist eine große Teamarbeit, die in enger Zusammenarbeit mit mehreren Forschern und Computertechnikern geschieht, die uns auf engagierte Weise geholfen haben. Bei einer Konferenz an der Universität Linköping 2006 mit Teilnehmern aus mehreren Fachbereichen der Universität, dem Zentralamt für Denkmalpflege und dem Museum Östergötland wurden die Möglichkeiten der Visualisierungstechnik diskutiert.
Dort vorgetragene Gesichtspunkte und Vorschläge, die für das Projekt wegweisend gewesen sind: Die Visualisierung sollte mit einem Protokoll ergänzt werden, das die Stellungnahmen verdeutlicht, wenn alternative Lösungen möglich gewesen sind. Ein visualisiertes Programm soll nicht als ein Endprodukt betrachtet werden. Es soll sich entwickeln können.
