Besonders für Schweden war, dass verhältnismäßig viele Klöster von aristokratischen Familien gegründet wurden. Askeby ist ein Beispiel dafür. Den Klöstern wurden häufig Ländereien überlassen, die sich allerdings oft unter der Kontrolle dieser Familien befanden. Im 13. Jahrhundert kamen Geschenke von anderen Einwohnerkategorien.
Das Archiv des Klosters Askeby wurde bei dem erwähnten Großbrand 1377 zerstört, aber die Dokumente sind noch in anderen Archiven vorhanden. Das Wichtigste ist das Register „Svenskt Diplomatariums huvudkartotek“ über mittelalterliche Briefe mit 246 Dokumenten aus der Zeit ab 1258. Sie zeigen unter anderem, wie sich der Besitz des Klosters sukzessiv auf Gebiete östlich des Flusses Stångån konzentrierte, den Teil von Östergötland, den man Östanstång nennt.
Ein einziges Schriftstück von Kloster Askeby ist erhalten geblieben. Als das Kloster geschlossen wurde, sollte ja alles zerstört werden.
Wir können aber trotzdem nach der Suche in einer Reihe von Archiven wie dem Reichsarchiv, dem Stiftsarchiv, den Landesarchiven und anderen und nach Studien der reichen internationalen und schwedischen Forschungsliteratur ein verhältnismäßig allseitiges Bild des Klosters bieten.
Für erhalten gebliebene Handschriften ist die Lage besser bezüglich Kloster Vreta, wo ungefähr 30 derartige Schriftstücke existieren und Kloster Nydala, das nicht weniger als gut 400 Einzelstücke besitzt.
